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AMSilk: Revolutionäres Potenzial

Zeitenwende ist das Schlagwort. Vom tradierten Denken zur neuen (Unternehmens)-politik. Insbesondere der Mittelstand, das Herzstück der deutschen Wirtschaft, ist gefordert. Jene Unternehmen, die auf zukunftsfähige Technologien setzen, sichern sich nicht nur langfristige Wettbewerbsvorteile, sondern transformieren zudem ganze Branchen. Beispiel Biotechnologie. Mit unzähligen Innovationen kann sie ein echter Gamechanger sein. Sie revolutioniert und generiert damit Mehrwert. Als Katalysator dient Beteiligungskapital.

Die Welt ist im Wandel. Die fortwährende Transformation in Industrie und Wirtschaft ist getrieben einerseits vom Gedanken der Effizienzsteigerung, andererseits vom Bedürfnis, gleichzeitig nachhaltiger zu wirtschaften. Ein Spagat, den es zu meistern gilt. Diejenigen, die es packen, können mit ihren Innovationen zu echten Gamechanger werden, wahre „Revolutionäre“. Diese Unternehmen verändern somit nicht nur ihre eigenen Geschäftsmodelle, sondern die gesamte Branche. Eine mehr als willkommene Basis für viel Schwung und Aufwind.

Hier ist der starke deutsche Mittelstand gefordert, der prinzipiell über das Potenzial verfügt, ein Motor für Innovationen zu sein und gleichzeitig die Wende zu einer nachhaltigen Wirtschaft zu meistern. Noch wird dieses Potenzial zu wenig ausgeschöpft. Mittelständler und innovative Errungenschaften müssen verstärkt Hand in Hand gehen. Ändern kann sich dies, wenn die Unternehmen in die Lage versetzt werden, ihre Innovationskultur zu stärken. Mit Beteiligungskapital an der Seite kann dies besser gelingen.

Ein Paradebeispiel ist die Biotechnologie. Im Bereich nachhaltiger Materialien eröffnen biotechnologische Anwendungen vielfältige innovative als auch klimafreundliche Lösungen wie beispielsweise bei neuen Recycling-Technologien für die Kreislaufwirtschaft. Generell glänzt die deutsche Biotechnologie-Branche durch Innovationsfreude und befindet sich auf einem Wachstumspfad.

Die Martinsrieder AMSilk, Anbieter von Biotech-Seidenpolymeren und MIG Fonds Portfoliounternehmen steht stellvertretend für dieses Gamechanging. 2008 gegründet, ist dieses Start-up in der Zwischenzeit gereift und hat Erfolge verbucht.

„Wir glauben, dass die Natur bessere Alternativen zu bestehenden Materialien mit bisher unvorstellbaren biologischen Technologien bietet. Unser Ziel ist es, intelligente Biotech-Materialien bereitzustellen – basierend auf nachwachsenden Rohstoffen, biologisch abbaubar, vollständig recycelbar, mit einem geringeren CO2-Fußabdruck“

so das Unternehmenscredo. Mit anderen Worten: Die ultimativen Eigenschaften von Spinnenseide, die extrem flexibel und robust ist, für vielfältige praktische Anwendungen nutzbar zu machen – das ist die Kern-DNA der AMSilk. Den Forschern in Martinsried ist dies gelungen.

Da Spinnenseide sehr gut verträglich ist, kann sie selbst für Kosmetika und für die Beschichtung medizinischer Implantate genutzt werden. In zahlreichen nachhaltigen Produkten wie Uhrenarmbänder oder Sneakers sind sie beinahe Standard. Eine wegweisende Idee, die über Jahre reifte und branchenübergreifend reüssierte. Ein neues Kapitel Industriegeschichte.

Dass Bedarf in der Textilindustrie, die mit hohem Ressourcenverbrauch zu kämpfen hat, besteht, ist unstrittig. Speziell in der Modebranche bleibt in Sachen Umwelt- und Klimafreundlichkeit noch einiges zu tun, stellte die Unternehmensberatung Kearney in ihrer jüngsten Ausgabe des „Circular Fashion Index“ fest. Die Unmengen an Mikroplastik, die auch aus Textilien stammen, bedrohen den Planeten. Hier sind wahrhafte Gamechanger wie eine AMSilk vonnöten.

Um Visionen umzusetzen, bedarf es einerseits der finanziellen Ressourcen als auch andererseits strategischer Partner.

So ist es im Zeitablauf gelungen, Kooperationen mit Anbietern einzugehen, die beispielsweise fundierte Erfahrung in der Fermentierung dieses Proteins hat. Damit konnte das Protein in ausreichender Menge für industrielle Anwendungen hergestellt werden. Zudem haben mehrere Investoren das Potenzial, das in AMSilk und der bahnbrechenden Technologie steckte, schon frühzeitig erkannt. Der visionäre Tatendrang setzt natürlich auch die eingangs erwähnten finanziellen Mittel voraus. Beteiligungskapital hat eine tragende Rolle beim Prozesse des Gamechanging. Nur so sind junge Unternehmen wie AMSilk, speziell in der Anfangsphase, in der Lage, die Ausweitung ihrer Projekte zu beschleunigen, um damit letztlich der ständig steigenden Nachfrage nach innovativen Materialien nachzukommen. Heute steht AMSilk stellvertretend für jene Unternehmen, die mit Hilfe von Venture Capital die Zukunft gestalten und dank ihres nachhaltigen Geschäftsmodells das Kommende nicht zu fürchten brauchen. Ihre Errungenschaften bewirken Positives im Kleinen (dem Einzelnen) als auch im Großen (dem einzigartigen Planeten).

Venture Capital leistet aber mehr, als nur zusätzliche Gelder zur Verfügung zu stellen. Venture Capital liefert auch strategische Unterstützung, fundiertes Know-how und Tipps, die insbesondere in schnelllebigen, technologiebasierten Märkten zusätzliche Vorteile eröffnen. Dabei zeigte sich die Venture Capital-Branche im abgelaufenen Jahr tendenziell positiv gestimmt.  Dealvolumen und Anzahl der Deals gingen nach oben.

Der Dreiklang Mittelstand, Gamechanger und Beteiligungskapital ist keine schöne Vision, sondern bereits Realität.

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